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Die neue Boje-Welle ist endlich da!

Boje Welle Nr 53

Pressespiegel

   

Termine  

   

Schulgießerei Brunsbüttel

Aktivitäten im ersten Jahr 2014/ 15

 1.  Designaufgabe Tauchanhänger

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses (WPK) Metallguss mit den Grundlagen des Handformens vertraut gemacht haben und die ersten Gussobjekte erfolgreich gegossen und bewertet wurden, geht es momentan an die erste „Auftragsarbeit“. Für den „Tauchclub Actinia“ (TCA) in Itzehoe sollen Anhänger für Tauchausrüstung (z.B. Tauchtaschen, Schlüsselanhänger) kreiert werden. Dabei stehen Motive aus der Tauchszene im Vordergrund, die allerdings nicht einfach aus dem Internet „geklaut“ werden dürfen. Die WPK-Teilnehmerinnen und Teilnehmer fertigen eigene Holzmodelle an, die neben dem passenden Motiv auch die entsprechenden Abmessungen aufweisen müssen.

 

       
 
   
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Holzmodelle werden aus Pappelsperrholz gefertigt und erhalten manchmal auch eine Gravur (Bild 2) die im späteren Gussteil deutlich werden soll. Neben der unterschiedlichen Gestaltung der Oberflächen wird dabei auch mit verschiedenen Schriftzügen experimentiert. Bild 3 zeigt einen sehr eigenständigen Entwurf bei dem der Schriftzug aus dünnen Holzleisten erstellt wird.

 

 

 

Die Holzmodelle können später nach einem ersten Abguss noch verfeinert bzw. überarbeitet werden. Im Tauchclub sollen die gegossenen Schülerarbeiten später ausgestellt und prämiert werden. Erst am fertigen Gebrauchsgegenstand aus Aluminium lassen sich die Qualität und die erzielte Wirkung beurteilen.

2. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 4

 

Auf dem Weg zur Serienfertigung

Seit Mitte März 2015 ist in der Schulgießerei

auch unser Praktikant Leon tätig, der viele

eigene  Ideen in die Arbeitsprozesse einbringt

und sich überaus engagiert. Bild 4 zeigt Leon

beim Auspacken eines Gussteils ca. 30 Minuten

nach dem Gießen. Die Sandform wird direkt auf

dem aufzubereitenden Formsand zerstört, was

das spätere Durchmischen sehr erleichtert.

Gießereihandschuhe mit langen Stulpen

schützen die Hände beim Kontakt mit dem noch

heißen Gussteil.

Die beiden folgenden Bilder zeigen eine Auswahl an Gussteilen, die ausgepackt werden sollen (Bild 5) und die Herstellung eines Aufstampfbodens zur Serienfertigung eines Flaschenöffners (Bild 6).

 

       
   
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die einzeln gegossenen Flaschenöffner mit dem „Danke“-Schriftzug wurden von Leon sehr präzise angefast und geschliffen. Für die Serienfertigung werden nun vier Flaschenöffner auf einen Aufstampfboden geklebt und mit einem gemeinsamen Einguss versehen. Auf diese Weise erhält man pro Abguss vier Gussteile. Die Flaschenöffner sind für den Förderverein der Gemeinschafts-schule Brunsbüttel bestimmt und sollen dort zu Werbezwecken verwendet werden. Wenn die Serienfertigung erfolgreich verläuft, lassen sich die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler später vielleicht auch in einer noch zu gründenden Schülerfirma verwenden.

3.  Die Schulgießerei als Fortbildungsort

Um den Gießereibetrieb „auf einen breiteren Fuß zu stellen“ und gemeinsame Erfahrungen für die Einbindung des Projektes in das Ganztagsangebotes der Schule (OGS – Offene Ganztags Schule) zu sammeln, fand Ende Februar 2015 eine Fortbildung für die Kräfte des OGS (Erzieherinnen,/Erzieher, Sozialpädagoginnen/ Sozialpädagogen, Hilfskräfte, Leitungspersonal) statt.

Die OGS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schlüpften dabei in die Schülerrolle und durchliefen die einzelnen Stationen in Partnerarbeit und vertieften die gemachten Erfahrungen später in einer gemeinsamen Auswertung. Die wichtigste Erkenntnis, die daraus entstanden ist, betrifft die Zeitabläufe. Um die Schulgießerei auch am Nachmittag optimal nutzen zu können, müssen die Zeitstrukturen verändert werden. Aus diesem Grund soll es zunächst einzelne Projektnachmittage geben, bei entsprechendem Interesse lässt sich diese Arbeitsform dann in das Ganztagsprogramm aufnehmen. Auch eine noch engere Verzahnung mit dem Vormittag ist denkbar. Während der Fortbildung entstanden eine Vielzahl an Gussobjekten in verschiedenen Formen, Größen und Schwierigkeitsgraden.

Bild 7 zeigt den Arbeitsplatz „Sandschleuder“ – hier wird der Formsand durch ein maschinengetriebenes Mahlwerk aufbereitet und anschließend an die Handformerei weiter gegeben.

 

 
 

 

 

 

 

                                                                                                              Der Bereich der Sandschleuder ist

                                                                  in einem angrenzenden Raum neben                                                             der Handformerei untergebracht.

Ein geeigneter Lärmschutz ist an diesem Arbeitsplatz unerlässlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bilder 8-10 zeigen die Arbeiten in der Handformerei. Jedes Team siebt den Formsand in die Formsandkästen zur anschließenden Verdichtung ein. Plastikrohre im Oberkasten  fungieren als Einguss und werden vor dem Metallguss entfernt.

Auf den Bildern 11-13 sieht man das vorsichtige Herausziehen des Modells aus dem gestampften Sandbett, die zugelegten (= gussfertig  geschlossenen) Formsandkästen auf dem überdachten Gießplatz im Freien und das Herausnehmen des ca. 850°C heißen Graphitschmelztiegels aus dem Ofen unmittelbar vor dem Gießen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

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