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Aktuelles  

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Hier erfährst du Neuigkeiten unserer Schule

Die neue Boje-Welle ist endlich da!

Boje Welle Nr 53

Pressespiegel

   

Termine  

   

Schulprogramm

Unser aktuelles Schulprogramm ist zu Beginn des 2. Schulhalbjahres 2011/12 erstellt und am 07.Mai 2012 von der Schulkonferenz bestätigt worden. Es umfasst den Zeitraum bis zum Ende des Schuljahres 2012/13 und wird gleichzeitig evaluiert und erweitert. Im Anhang an das Schulprogramm finden Sie dieses auch als Word-Download.

 

Entstehung und derzeitige Situation der Regionalschule Brunsbüttel

 

Unsere Schule wurde im Sommer 2008 neu gebildet, nachdem das Schleswig-Holsteinische Schulgesetz von 2007 vorschrieb, dass bis 2010 alle Haupt- und Realschulen in Regional- und Gemeinschaftsschulen umzuwandeln seien. Sie entstand aus der bisherigen Hauptschule Brunsbüttel (Standort: gemeinsam mit dem Gymnasium Brunsbüttel im Bildungszentrum in der Kopernikusstraße) und der bisherigen Boje-Realschule (Standort: Bojestraße). Beide Schulkonferenzen und beide Schulgemeinschaften hatten sich für die Bildung einer Gemeinschafts-schule ausgesprochen, die Ratsversammlung der Stadt Brunsbüttel fasste jedoch einen gegenteiligen Beschluss. Im Sommer 2008 wurde die erste fünfte Jahrgangsstufe am Standort Bojestraße eingeschult. Die noch existierenden Haupt- und Realschulklassen sollten an ihren bisherigen Standorten „aus den Systemen herauswachsen.“

Im Sommer 2009 wurde der zweite fünfte Jahrgang am Standort Bojestraße eingeschult. Zwei zusätzliche Klassenräume als Containerlösung auf dem Schul-hof mussten angemietet werden. Mehrere Kollegen mussten während der Pausen von einem Standort zum anderen (ca. 1,5 km) wechseln. Dies erwies sich als immense Belastung.

Aus diesem Grund, aber auch um eine gemeinsame Identität zu schaffen, beschlossen Schule und Stadt gemeinsam, dass ab Sommer 2010 alle Schüler der Schule am Standort Bojestraße unterrichtet werden sollten. Ein weiteres Lehrerzimmer und eine neue Verwaltung mussten eingerichtet werden, es wurden weitere sechs Containerklassen auf dem bereits beengten und nun von ca. 500 Schülern genutzten Schulhof aufgebaut und eingerichtet.

Derzeit ist die Regionalschule 2- bis 5-zügig mit einer durchschnittlichen Klassengröße von 23 Schülern. 8 Klassen sind in Containern auf dem Schulgelände untergebracht. Viele der im eigentlichen Schulgebäude, einem sehr schön anzusehenden Backsteinbau von 1913, liegenden Klassen- und Fachräume sind ganz erheblich zu klein. Differenzierungs- und Gruppenräume gibt es nicht. Ein zeitgemäßer Unterricht ist so gut wie unmöglich, ganz häufig muss er aus räumlichen Gründen wie vor 50 Jahren rein frontal stattfinden. Der Musikunterricht muss in der Aula erteilt werden, da ein Fachraum für Musik fehlt. Der Technikunterricht findet weiterhin im 1,5 km entfernten Gymnasium statt, genau wie der Sportunterricht, denn die Sporthalle in der Bojestraße ist sehr klein. Nur im Ausnahmefall findet hier noch Sportunterricht statt.

Am Standort Bojestraße sind Fachräume für die Fächer Biologie, Chemie, Physik, Informatik und eine Schulküche vorhanden, wovon eigentlich nur der Chemieraum und die Schulküche von der Größe her einen handlungsorientierten Unterricht zulassen.

Ergänzend zu mobil einsetzbaren Laptops wurde im Schuljahr 2012 ein zweiter kleiner Informatikraum eingerichtet, der jeweils von ca. einer halben Klasse zur Internetrecherche oder zu Schreibarbeiten genutzt werden kann.

Bereits im Schuljahr 2010/11 plante die Schulgemeinschaft ein neues Schulgebäude. Mit breiter Unterstützung der Verwaltung und der Stadtpolitik wurde die Planung eines neuen Gebäudes ausgeschrieben und ein Planungsbüro beauftragt. Ein geeignetes, im Stadtbesitz befindliches Gelände in unmittelbarer Nähe zum Gymnasium wurde ebenfalls gefunden. Als Bezugstermin wurde derzeit Herbst 2014 anvisiert.

Allein die Tatsache, dass der Schulträger bereits hoch verschuldet ist und das neue Schulgebäude etwa 13 bis 15 Millionen Euro teuer würde, kann den Neubau noch scheitern lassen.

33 Lehrkräfte arbeiten an der Schule, dazu drei Förderschullehrkräfte, vier Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, zwei sozialpädagogische Fachkräfte, zwei Sekretärinnen und ein Hausmeister.

 

Schul/Unterrichtsorganisation

 

Die Klassenstufen fünf und sechs werden als Orientierungsstufe in 6 Klassen ohne einem Bildungsgang anzugehören in allen Fächern nach ihrer individuellen Leistungsfähigkeit binnendifferenziert unterrichtet. Erst am Ende der Jahr-gangsstufe sechs werden sie von der jeweiligen Klassenkonferenz entweder dem Bildungsgang zum Erwerb des Hauptschulabschlusses oder dem zum Erwerb des Realschulabschlusses zugewiesen.

Im Schuljahr 2010/11 wurden die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik (in 12 Wochenstunden) bildungsgangbezogen, in allen anderen Fächern bildungsgangübergreifend unterrichtet. Da im bildungsgangübergreifenden Unterricht a) durch Wahl-pflichtunterricht, b) durch die geschaffene Wahlmöglichkeit zwischen Kunst und Musik und c) durch Grundkurse in den Fächern Technik, Textiles Werken, Haushaltslehre und Wirtschaft/Politik zusätzlich zum Kernfachunterricht häufig die Bezugsgruppen wechselten, waren die Evaluationsergebnisse dieses Modells im Laufe des Schuljahres eher ernüchternd. Während die Lehrerinnen und Lehrer im Wesentlichen keine Probleme mit dem binnendifferenzierten Unterricht hatten, klagten viele Schüler darüber, dass ihnen ein Klassenverband fehlen würde. Zudem wurde deutlich, dass bei den vielen anstehenden Raum-wechseln nicht pfleglich mit der Einrichtung umgegangen wurde und dass sich mehrere Schüler im Laufe des Vormittags unbemerkt dem Unterricht entzogen.

Daraufhin fasste die Schulkonferenz im Sommer 2011 den Beschluss, ab sofort den Unterricht in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 bildungsgangbezogen zu erteilen. Die Erfahrungen mit diesem Modell sollen im Frühjahr/Sommer 2012 evaluiert werden.

Die Klassen H 9a, H 9b, R 9a, R 9b, R 9c, R 10a und R 10b sind die letzten auslau-fenden Haupt- und Realschulklassen, die nicht in das System Regionalschule eingeschult wurden.

 

Trainingsraum und Erziehungskonzept

 

Die Schule arbeitet mit einem leicht modifizierten Trainingsraummodell nach Baalke. Zwei sozialpädagogische Fachkräfte leiten den Trainingsraum. Sie arbeiten Unterrichtsstörungsproblematiken und viele andere soziale Probleme mit den Schülerinnen und Schülern auf.

Gemeinsam mit sozialpädagogisch geschulten Kräften des schulartübergrei-fenden Ganztagsangebots und der dort ebenfalls tätigen Schulpsychologin bieten sie seit Beginn des Jahres 2011 für die Klassenstufen fünf bis sieben ein soziales Kompetenztraining an.

Ein … erstelltes Erziehungskonzept, das von allen Lehrkräften gemeinsam erarbeitet wurde und gibt die grundlegenden Erziehungsziele der Regionalschule wieder.

 

Offene Ganztagsschule

 

Für die Regionalschule, das Gymnasium und die Förderschule existiert unter dem Dach des Förderzentrums und unter Leitung eines Vereins das schulartübergrei-fende Ganztagsangebot in Brunsbüttel. Neben einem warmen Mittagessen, einer Lernstunde und Hausaufgabenhilfe gibt es dort eine breite Palette an nachmit-täglichen Projektangeboten, die von den teilnehmenden Kindern gewählt werden können.

Da die beiden sozialpädagogische Fachkräfte und auch einige Lehrkräfte der Regionalschule am Nachmittag im Offenen Ganztag beschäftigt sind, ist auch pädagogisch eine gute Zusammenarbeit und ganzheitliche Betreuung der Schüler gewährleistet.

 

WPU und WPK

 

In den Klassenstufen 7 und 8 erhalten die Schüler derzeit 2 oder 4 Wochenstunden Wahlpflichtunterricht, den sie sich aus dem Angebot der Schule für die Dauer von zwei Jahren wählen.

In den Klassenstufen R 9 und R 10 gibt es derzeit noch das auslaufende Modell der Wahlpflichtkurse. Die Schüler wählen aus einem Angebot der Schule 6 Wochenstunden. Ab Sommer 2013 wird es nur noch das WPU-Modell mit 2 oder 4 Wochenstunden für die Klassenstufen 7 bis 10 geben.

 

WPK Comenius

 

Wesentliche Inhalte des WPK „Comenius“ sind die Betreuung der neuen Fünftklässler über ein Patenschaftssystem. Daneben organisiert der WPK Aktivitäten für die Fünftklässler und bringt sich bei der Hausaufgabenhilfe im schulartübergreifenden Ganztagsangebot ein.

 

WPK Medien

 

Der WPK Medien erstellt die ausgezeichnete Schülerzeitung „Boje-Welle“, die … pro Jahr erscheint. Berichte von Sportveranstaltungen oder Klassenreisen, Interviews neuer Lehrkräfte und zahlreiche Fotos spiegelt das abwechslungsreiche Schulleben wider.

 

MINT

 

Nach einem Jahr intensiver Planung und Fortbildung wurde im Sommer 2010 im 7. Jahrgang eine MINT-Klasse ins Leben gerufen. Schüler beider Bildungsgänge werden in allen Fachbereichen projektorientiert binnendifferenziert unter-richtet. Dabei spielt die Ausrichtung auf die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und SOL (Selbstorganisiertes Lernen) eine wesentliche Rolle. Die MINT-Klasse ist eine gebundene Ganztagsklasse. Sie hat montags, dienstags und donnerstags bis 15:30 Uhr Unterricht.

Im Sommer 2011 gelang es mangels Nachfrage nicht, im nachfolgenden Jahrgang eine weitere MINT-Klasse zu bilden.

 

Berufsorientierung

 

Eine umfassende Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf den Einstieg ins Berufsleben ist Ziel der Regionalschule. Mit einem z.Z. in Klassenstufe 8 einsetzenden Berufsorientierungskonzept wollen wir die Schüler optimal vorbereiten. Neben dem obligatorischen Wirtschaft/Politik-Unterricht beinhaltet dieses Curriculum die Teilnahme an Berufsmessen, zehntägigen Werkstatt-Tagen in Klassenstufe 8 und ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in der Klassenstufe 9. Des Weiteren steht den Schülern alle drei Woche eine Berufsberaterin der Agentur für Arbeit in der Schulsprechstunde zur Verfügung.

Ein früherer Start der Berufsorientierung in den unteren Klassenstufen wird angestrebt.

Weitere nennenswerte Aktivitäten

 

-      außerschulische Angebote/Kooperationen:   AIDS-Beratung

Schuldnerberatung

Sozialversicherungsvortrag

-      Austausch mit Frankreich und Prag

-      Sozialpraktikum

-      Schulsanitätsdienst

-      Englisches Theater und Weimarer Kulturexpress

-      Eltern- / SV-Arbeit

 

Ziele für das laufende (2011/12) und kommende (2012/13) Schuljahr

 

  1. Öffentlichkeitsarbeit

Um die Präsenz der Regionalschule in der Öffentlichkeit zu erhöhen und eine Identifikation der Schüler mit ihrer Schule zu fördern, legen wir im kommenden Schuljahr einen Schwerpunkt auf die Außenwirkung unserer Schule.

 

-      Aktualisierung der Schulhomepage

Bis zum Schuljahresende 2012 wird die Schulhomepage in den wesentlichen Punkten aktualisiert und dort befindliche „Baustellen“ entfernt.

Im Schuljahr 2012/13 werden sich dann 2-3 namentlich benannte Lehrkräfte um den weiteren Ausbau und die laufende Aktualisierung kümmern.

 

-      Aufbau von Pressekontakten

Ein bis zwei Lehrkräfte werden sich im kommenden Schuljahr ggf. mit der Unterstützung des WPK/U’s „Medien“ um den Aufbau von Medienkontakten und eine vermehrte, positive Präsenz der Regionalschule in der Presse bemühen.

 

-      Schullogo

Im ersten Schulhalbjahr 2012/13 wird im Rahmen eines Kunstprojektes von allen Klassen ein Schullogo entworfen. Gestalterische Kriterien für den Entwurf werden dabei von der Fachschaft Kunst vorgegeben, die anschließend auch eine Vorauswahl trifft.

Anschließend wird das offizielle Schullogo in einem von der SV durchgeführten Auswahlverfahren von Eltern, Schülern und Lehrkräften bestimmt.

Das Schullogo soll zukünftig sowohl auf offiziellen Dokumenten der Regionalschule als auch auf „Schulkleidung“ Verwendung finden, deren Anschaffung und Vertreibung ein neues Ziel/Arbeitsfeld sein wird.

 

-      „Tag der offenen Tür“

Am Ende des Schuljahres 2011/12 bzw. zu Beginn des Schuljahres 2012/13 möchte die SV in Zusammenarbeit mit den Verbindungslehrkräften ein erstes Sommerfest der Regionalschule veranstalten.

Auf der Grundlage der dabei gemachten Erfahrungen wird von 3-5 Lehrkräften, Schülern und Eltern bis zum Dezember 2012 ein Konzept für einen „Tag der offenen Tür“ entwickelt, der neben dem gemeinsamen Feiern auch als Plattform für Präsentationen von Unterrichtsergebnissen (Theatervorführungen, Projektpräsentationen, Ausstellung etc.) und als Kennlerntag für Eltern und zukünftigen Schüler (Darstellung von Fachbereichen) dienen sollte.

Terminiert werden sollte der „Tag der offenen Tür“ vor dem Anmeldezeitraum für die Grundschüler.

 

  1. Berufsorientierung

Das im Schuljahr 2011/12 von der WiPo-Fachkonferenz (+ interessierten Lehrkräften) formulierte Berufsorientierungskonzept wird im kommenden Schuljahr umgesetzt und erprobt. Nach den jeweiligen Veranstaltungen führt die WiPo-Fachkonferenz (+) eine Evaluierung der Veranstaltung und eine Überarbeitung des Konzeptes durch.

Als zukünftiges Ziel wird die verstärkte Ausweitung der Berufsorientierung in die unteren Klassenstufen und als fächerübergreifendes Prinzip angestrebt.

 

  1. Gründung eines Fördervereins

Zur Unterstützung des Schulbetriebs der Regionalschule wird im ersten Schulhalbjahr 2012/13 von Schulleitung, Lehrkräften und Elternschaft die Gründung eines Fördervereins vorbereitet.

 

  1. Methodencurriculum

Im Schuljahr 2012/13 will sich das Lehrerkollegium auf einem der beiden Schulentwicklungstage mit der Erstellung eines Methodencurriculums befassen.


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